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Im Industriepark Hanau-Wolfgang entsteht seit September 2017 der Neubau für die Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS. Das neue Gebäude wird Wissenschaftlern mit knapp 2600 m² Nutzfläche und Raum für rund 80 Arbeitsplätze in Labors und Technikräumen bieten. Mit der Ausführung ist die Ed. Züblin AG beauftragt.

Der Neubau besteht aus 3 Baukörpern und mutet auf den ersten Blick einfach in der Ausführung an. Doch der Schein trügt. Im Hauptgebäude führt eine geradlinig durchgeführte Treppe bis in luftige Höhen. Ohne den Einsatz der T-60 Lasttürme wäre die Decke des 2OG ohne Unterstützung „dagestanden“.
 

 

Im angrenzenden Techikum II wurden Wände mit liegenden Schalelementen über 5,40m betoniert, doch das technische Highlight schließt sich daran an. 

 

Im Technikum I wird ein Scheddach als reine Ortbetonkonstruktion ausgeführt; keine leichte Aufgabe. Nicht nur die Schalungsunterkonstruktion, auch die Betonage bedarf sich im Vorfeld „ein paar Gedanken zu machen“; denn … vor dem Einschalen sollte man an das Ausschalen denken…“ Die Lösung: eine durchgehende Arbeitsebene auf der Unterkante der Unterzüge. Zur Aufnahme der liegenden ALU-Rahmenschalung im Bereich der schrägen „Wände“ wurden Nagelplattenbinder als Aufnahme und „Formgeber“ für das Scheddach passgenau vorgefertigt. Die geneigten Deckenflächen waren durch den Einsatz der NAPLA-Binder dadurch mit erledigt. Alles in einem Guss! Schneller und präziser hätten wir es nicht machen können, so war die einhellige Meinung aller Beteiligten. 

 

      

 

Nun sind wir im Mai 2018 angekommen und die letzten kleineren Betonagen stehen an. Die Bauzeit ist eingehalten und neue Aufgaben stehen an. Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit mit Fa. Züblin und dem Nachunternehmer Fa. Rafi GmbH.

 

Bauherr: Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., München
Architekt: hammeskrause architekten, freie architekten bda, Stuttgart
Baufirma: Ed. Züblin AG, Frankfurt