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Noch in diesem Jahr soll das architektonisch anspruchsvolle Bürogebäude auf dem Gelände des ehemaligen Kohlekraftwerks der Süwag Energie AG bezugsfertig sein. 

Den Bauauftrag für die so genannte Standortentwicklung (SE) Höchst hat die Max Bögl Bauunternehmung GmbH & Co. KG von einer Objektgesellschaft der Commerz Real AG erhalten. Nach seiner Fertigstellung wird das Gebäude, das nicht nur mit einem zukunftsweisenden energetischen Konzept Maßstäbe setzt, langfristig von der Süwag Energie AG im Rahmen eines Immobilienleasingvertrages genutzt. Bei der Schalung für die Rohbauarbeiten hat sich das ausführende Unternehmen für Systeme der ULMA Betonschalungen und Gerüste GmbH entschieden. Vom Standort in Rödermark bei Frankfurt wurden große Mengen an ORMA-Rahmenschalung, BIRA-Rundschalung und VR 20 Deckentische für die verschiedenen Rohbauabschnitte zur Baustelle in den Frankfurter Stadtteil Höchst transportiert. Bei der Abwicklung des Auftrags haben die Profis von ULMA die Anforderungen des Auftraggebers in Bezug auf einen zeitlich minimierten, rationellen und wirtschaftlichen Bauablauf jederzeit erfüllt. Darüber hinaus stellten sie mit der Planung und Lieferung von Sonderschalungen für die Betonage von aufwendig geformten Bauteilen ihre Flexibilität und ihr Schalungs-Know-how unter Beweis. Die Süwag Energie AG ist eine Regionalgesellschaft der RWE AG. Das knapp 5.200 Quadratkilometer umfassende Netzgebiet der Süwag Energie und ihrer Tochterunternehmen verteilt sich auf die vier Bundesländer Hessen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Bayern. In allen Bundesländern ist die Süwag-Gruppe mit Standorten vertreten und beschäftigt insgesamt über 1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie über 100 Auszubildende. Jährlich werden gut acht Milliarden Kilowattstunden Strom und rund drei Milliarden Kilowattstunden Erdgas abgesetzt. In den unternehmenseigenen Blockheizkraftwerken sowie den 16 naturnahen Laufwasserkraftwerken erzeugt das Unternehmen etwa 100 Millionen kWh Ökostrom pro Jahr. Zukunftsweisendes Energiekonzept Bis zu 800 Arbeitsplätze sowie abteilungsergänzende Sonderflächen sollen in dem rund 30 m hohen, siebengeschossigen Gebäude untergebracht werden. Damit werden bis zu 100 zusätzliche Arbeitsplätze in Frankfurt-Höchst geschaffen. Insgesamt verfügt der Baukörper über ca. 98.856 m3 umbauten Raum. Die Bruttogeschossfläche beträgt 26.772 m2. Vor allem mit Blick auf den Klimawandel stand bei der Planung des Standortes ein innovatives Energie- und Gebäudekonzept mit Vorbildcharakter im Vordergrund. Grundlage ist die kompakte Gebäudeform zusammen mit der außerordentlich gut wärmegedämmten und dichten Gebäudehülle nahe am Passivhaus-Standard. „So soll beispielsweise auch die hohe Abwärme des unternehmenseigenen Backup-Raumes als Heizung genutzt werden“, erklärt Robert Lang, Oberbauleiter Hochbau, Max Bögl Bauunternehmung GmbH & Co. KG. „Diese wird von einer hocheffizienten Wärmepumpe ergänzt.“